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Neurorehabilitation mit Brain-Computer Interface für Schlaganfall, Multiple Sklerose und weitere neurologische Erkrankungen

recoveriX hilft dem Gehirn dabei, sich selbst neu zu vernetzen, um motorische Funktionen der Hände, Arme und Beine wieder zu erlernen.

Telefon 044 527 00 77
Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten und Bewegungen

Maximieren Sie Ihre Unabhängigkeit

Wenn durch Schlaganfall, Multiple Sklerose oder andere neurologische Erkrankungen die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt wurde, bedeutet dies nicht zwangsläufig einen dauerhaften Verlust. Das Gehirn besitzt die Fähigkeit zur Neuroplastizität – es kann neue neuronale Verbindungen bilden und Funktionen neu organisieren.

recoveriX kombiniert mehrere wissenschaftlich etablierte neurorehabilitative Prinzipien:

  • Motorische Bewegungsvorstellung (Motor Imagery)
  • Funktionelle Elektrostimulation (FES)
  • Visuelles Feedback & Spiegelneuronenaktivierung
  • Intensives repetitives Training

Geschlossener Neuroplastischer Lernkreislauf (Closed-Loop):

recoveriX misst die Aktivität des motorischen Kortex in Echtzeit mittels EEG. Wird die motorische Bewegungsvorstellung korrekt erkannt, löst das System unmittelbar eine funktionelle Elektrostimulation (FES) aus. Dadurch entsteht eine reale Bewegung, die gleichzeitig als visuelles Feedback dargestellt wird. So entsteht ein klar definierter Closed-Loop:

Motorische Bewegungsvorstellung (Motor Imagery) → EEG-Erkennung → Funktionelle Elektrostimulation (FES) → reale Bewegung → visuelles Feedback.

Diese präzise und konsistente Rückkopplung (Feedback) stärkt systematisch die Verbindung zwischen Gehirnaktivität und tatsächlicher Bewegung – objektiv messbar und standardisiert.

Es ist nie zu spät für recoveriX

Mögliche Verbesserungen durch recoveriX

Klinische Erfahrungen und Studien zeigen Verbesserungen insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Grobmotorische Funktionen
  • Feinmotorische Funktionen
  • Spastik
  • Gangstabilität und Gleichgewicht
  • Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • Fatigue

In Einzelfällen wurden zudem Verbesserungen in sensiblen Funktionen, Konzentration und vegetativen Funktionen beobachtet.

Ziel der Therapie ist es, Autonomie, Sicherheit und Lebensqualität nachhaltig zu stärken – auch im höheren Alter.

recoveriX ist ein nicht-invasives Verfahren. Es verwendet lediglich EEG-Sensoren zur Messung der Gehirnaktivität sowie gezielte, kontrollierte Muskelstimulation.

Therapeutischer Mehrwert von recoveriX

Hohe Trainingsfrequenz

Bis zu 240 gezielte Wiederholungen pro Sitzung ermöglichen ein intensives motorisches Lerntraining. Für optimale Ergebnisse werden 2–3 Trainingssessions pro Woche empfohlen.

Multimodale Aktivierung

Motorische Bewegungsvorstellung (Motor Imagery), visuelles Feedback (virtuelle Realität) und sensorische Rückkopplung durch Funktionelle Elektrostimulation (FES) aktivieren mehrere Lernkanäle gleichzeitig.

Motivierender Trainingsansatz

Gamifizierte Trainingsumgebungen unterstützen die patientenzentrierte Motivation und fördern eine aktive Teilnahme, hohen Fokus und langfristige Therapietreue.

Objektive Messbarkeit

Die Aktivität des motorischen Kortex wird mittels EEG überprüft, wodurch eine standardisierte und reproduzierbare Therapiequalität sichergestellt wird.

recoveriX ist eine einzigartige Kombination aus 7 Therapien

Eine Fusion aus sieben Standardtherapieansätzen

Eine neurologische Störung kann Ihre Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen, aber möglicherweise nicht Ihre Fähigkeit, sich Bewegung vorzustellen! Stellen Sie sich eine Hand- oder Fußbewegung vor – die Vorstellung löst im Gehirn nahezu die gleiche Aktivität aus wie eine echte Hand- oder Fußbewegung. Genau das nutzt „recoveriX“ für Ihre Therapie! Mit drei unterschiedlichen Arten des Neurofeedbacks verbessert recoveriX Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Therapie.

Motorische Bilder (MI)

Stellen Sie sich eine Hand- oder Fußbewegung vor. recoveriX misst und analysiert Gehirnwellen, die die motorischen Vorstellungen widerspiegeln und bestimmt, ob die motorischen Vorstellungen korrekt waren.

Sobald motorische Bilder erkannt wurden, werden virtuelle Realität und funktionelle Elektrostimulation aktiviert.

Die positiven Auswirkungen

Im Gegensatz zur herkömmlichen Physiotherapie garantiert die BCI, dass tatsächliche Bewegungen nur dann stattfinden, wenn sich der Mensch die entsprechende Vorstellung vorstellt Bewegung.

Virtuelle Realität (VR)

Die Simulation auf dem Bildschirm macht motorische Bilder sichtbar. Patienten sitzen vor einem Bildschirm und sehen Hände und Füße eines Avatars. Dies gibt den Patienten das Gefühl, ihre eigenen Bewegungen vor einem Spiegel zu beobachten.

Die positiven Auswirkungen

Wenn recoveriX motorische Bilder der Bewegung erkennt (z. B. eine Bewegung der rechten Hand), bewegt der Avatar die rechte Hand.

Elektrostimulation (FES)

Für diese Stimulation werden beispielsweise zwei Elektroden an den Dorsalflexoren des Handgelenks oder am Bein angebracht. Erkennt das System ein korrektes motorisches Bild, werden die Muskeln elektrisch stimuliert, was zu einer echten Bewegung führt.

Dies soll Ihnen dabei helfen, wieder zu lernen, wie man Bewegungen initiiert und so Bewegung wieder möglich macht.

Die positiven Auswirkungen

Der Patient ist motiviert, weil ihn das Erlebnis immer wieder an das gewünschte Ziel erinnert: sich wieder bewegen zu können.

Spiegelneuron-Therapie

Spiegelneuronen werden aktiviert, wenn eine Person das gleiche Verhalten bei einer anderen Person beobachtet.

Die positiven Auswirkungen

Wenn recoveriX in den EEG-Signalen des Patienten die mentale Bewegungsvorstellung erkennt, beispielsweise die Bewegung der rechten Hand, simuliert der virtuelle Avatar auf dem Bildschirm die entsprechende Bewegung in Echtzeit. Dieses visuelle Feedback ähnelt der Spiegelneuronentherapie.

Bilaterales Training

recoveriX ermutigt den Patienten, motorische Vorstellungen beider Körperseiten zu üben, z.B. der betroffene rechte Fuß oder die linke Hand. Dieser Ansatz soll die Aktivierung beider Gehirnhälften unterstützen.

Die positiven Auswirkungen

Durch die Stimulation beider Gehirnhälften wird die Bewegungskoordination verbessert und die Fein- und Grobmotorik der beeinträchtigten Seite gesteigert.

Aufgabenbasiertes Training

Durch die Vorstellung der Bewegung steuert der Patient den Avatar und kann durch Elektrostimulation eine tatsächliche Bewegung auslösen. Bei korrekter Durchführung wird die Hand oder der Fuß angehoben und der Patient kann einen kleinen virtuellen Ball berühren.

Die positiven Auswirkungen

Durch die wiederholte Aktivierung der Bewegung werden neue neuronale Verbindungen in gesunden Bereichen des Gehirns gefördert, die letztendlich die Muskelbewegungen richtig steuern.

Zwangsinduzierte Bewegungstherapie

Bei der recoveriX-Therapie wird die gesunde Extremität dazu gezwungen, die geschädigte Extremität zu stimulieren. Patienten müssen sich die Bewegungen sowohl der gesunden als auch der beeinträchtigten Seite immer wieder vorstellen.

Die positiven Auswirkungen

Diese Methode fördert die Koordination zwischen den beiden Hemisphären und kann dazu beitragen, Spastiken zu reduzieren und die Temperaturregulierung zu normalisieren.

Die Schlaganfall-Rehabilitation von recoveriX setzt dort an, wo der Schaden entstanden ist: im Gehirn. Die Rückkopplungsschleife von der Vorstellung zur Ausführung der Bewegung ist ein sehr innovativer Weg, um die Gehirnzellen wieder zu verbinden. Ich sehe diesen Erfolg auch bei vielen unserer Patienten.

Prim. Priv.-Doz. Dr. Tim von Oertzen
Neurologe

Vorher und nachher Resultate vom recoveriX Training

recoveriX Vorher/Nachher Resultate

Dieser Patient hat hier den 9-Hole Peg-Test durchgeführt. Dieser Test ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der manuellen Geschicklichkeit, bei dem gemessen wird, wie schnell eine Person neun Stifte in ein Steckbrett stecken und dann einen nach dem anderen wieder entfernen kann.

Hier führte dieser Patient den Box and Block Test durch, der die manuelle Geschicklichkeit und die Grobmotorik bewertet, indem er feststellt, wie viele Holzklötze ein Teilnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens von einem Fach in ein anderes befördern kann.Dieser Test wird in der Rehabilitation häufig eingesetzt, um den Fortschritt von Personen mit Beeinträchtigungen der oberen Extremitäten zu verfolgen und die Behandlungspläne anzupassen.

Dieser Patient hat hier den 9-Hole Peg-Test durchgeführt. Dieser Test ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der manuellen Geschicklichkeit, bei dem gemessen wird, wie schnell eine Person neun Stifte in ein Steckbrett stecken und dann einen nach dem anderen wieder entfernen kann.

Dieser Patient hat hier den 9-Hole Peg-Test durchgeführt. Dieser Test ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der manuellen Geschicklichkeit, bei dem gemessen wird, wie schnell eine Person neun Stifte in ein Steckbrett stecken und dann einen nach dem anderen wieder entfernen kann.

Hier führte dieser Patient den Box and Block Test durch, der die manuelle Geschicklichkeit und die Grobmotorik bewertet, indem er feststellt, wie viele Holzklötze ein Teilnehmer innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens von einem Fach in ein anderes befördern kann. Dieser Test wird in der Rehabilitation häufig eingesetzt, um den Fortschritt von Personen mit Beeinträchtigungen der oberen Extremitäten zu verfolgen und die Behandlungspläne anzupassen.

Dieser Patient hat hier den 9-Hole Peg-Test durchgeführt. Dieser Test ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der manuellen Geschicklichkeit, bei dem gemessen wird, wie schnell eine Person neun Stifte in ein Steckbrett stecken und dann einen nach dem anderen wieder entfernen kann.

Der Patient führte hier den timed up and go Test durch. Dieser Test dient der Beurteilung der Mobilität und erfordert Gleichgewicht und Koordination. Der Test misst die Zeit in Sekunden, die ein Patient benötigt, um von einem Stuhl aufzustehen, 3 Meter zu gehen, sich umzudrehen und sich wieder hinzusetzen.

Der Patient führte hier den timed-up and go Test durch. Dieser Test dient der Beurteilung der Mobilität und erfordert Gleichgewicht und Koordination. Der Test misst die Zeit in Sekunden, die ein Patient benötigt, um von einem Stuhl aufzustehen, 3 Meter zu gehen, sich umzudrehen und sich wieder hinzusetzen.

recoveriX misst die EEG-Aktivität, während sich ein Kunde Hand- oder Beinbewegungen vorstellt. Sobald recoveriX eine motorische Ähnlichkeit erkennt, aktiviert es die funktionelle elektrische Stimulation der Extremität, sodass die Extremität eine echte Bewegung ausführt. Hier erkennt man die Verbesserung der Handbewegung der vom Schlaganfall betroffenen Hand.

Dieser Patient führte den 10-Meter-walk Test durch. Dabei handelt es sich um eine klinische Bewertung, bei der die Gehgeschwindigkeit einer Person über eine kurze Strecke gemessen wird, um die Mobilität und die funktionelle Kapazität zu beurteilen.

Der MS-Patient führte hier den timed up and go Test durch. Dieser Test bewertet die Mobilität und erfordert Gleichgewicht und Koordination. Der Test misst die Zeit in Sekunden, die ein Patient benötigt, um von einem Stuhl aufzustehen, 3 Meter zu gehen, sich umzudrehen und sich wieder hinzusetzen.

Dieser MS-Patient führte den Timed 25-Foot Walk Test (T25FW) durch. Dieser Test bewertet die Gehgeschwindigkeit, indem er die Zeit in Sekunden misst, die ein Patient benötigt, um 7,62 m zu gehen. Er ist ein zuverlässiger und empfohlener Standard für die Beurteilung von Menschen mit MS.

Dieser MS-Patient führte den Timed 25-Foot Walk Test (T25FW) durch. Dieser Test bewertet die Gehgeschwindigkeit, indem er die Zeit in Sekunden misst, die ein Patient benötigt, um 7,62 m zu gehen. Er ist ein zuverlässiger und empfohlener Standard für die Beurteilung von Menschen mit MS.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Die recoveriX-Therapie kann im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) abgerechnet werden.
Gerne informieren wir Sie individuell über Voraussetzungen und Eigenanteil.

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